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Chirurgisches Mikroskop

In besonderen Aufgabenstellungen hat das Arbeiten unter dem Mikroskop seinen festen Platz in unserer Behandlungsroutine. Bei Wurzelkanalbehandlungen (Endodontie) werden die Wurzelkanäle unter dem Mikroskop mit modernster Technik perfekt aufbereitet.

3D Volumentomographie – Präzision zum Wohle des Patienten

Die 3D Volumentomographie mit einem Digitalen Volumentomographen (DVT) ermöglicht dem Zahnarzt, mittels eines Röntgenscans, eine digitale 3-dimensionale Röntgenaufnahme des Kiefers zu erstellen. Das geht schnell und einfach in wenigen Minuten und eröffnet vielfältige Vorteile für Patient und Behandler, insbesondere in der Implantologie, bei Kiefergelenksbeschwerden und bei der Extraktion von Weisheitszähnen. Seit Herbst 2006 steht diese innovative Technologie Zahnärzten zur Verfügung.

Diagnostik und Beratung in einer Sitzung.
In schwierigen implantologischen oder chirurgischen Fällen oder zur Diagnose des Kiefergelenkes mussten Patienten in der Vergangenheit, nach erster Anamnese durch den Zahnarzt, häufig bei einem Radiologen eine CT-Aufnahme erstellen lassen. Nur so war eine klare Diagnostik möglich. Mit einem 3D Volumentomographen bleibt dem Patient dieser Weg erspart. Die Röntgenaufnahme kann schneller, stehend im DVT anstatt liegend im CT, und mit einer ca. 4-mal geringeren Strahlenbelastung aufgenommen werden. Das Ergebnis der 3D Volumentomographie ist eine vollständige 3-dimensionale Rekonstruktion und nicht nur 2-dimensionale Schnitte durch das Aufnahmefeld, wie bei einem CT. So können Diagnostik und Beratung angenehm in einer Sitzung durchgeführt werden. Außerdem stehen die diagnostischen Möglichkeiten des DVT, Zahnarzt wie Patient jederzeit und nicht nur in besonders schwierigen Fällen zur Verfügung.

Glasklare Diagnostik, nachvollziehbar für den Patienten.
Anhand der 3D-Rekonstruktion lassen sich die anatomischen Risikozonen eines implantologischen oder chirurgischen Eingriffs glasklar analysieren, insb. der Verlauf der Nervenbahnen (mandibularis), die Kieferhöhle (sinus maxillaris), der Verlauf von Blutgefäßen sowie die Beschaffenheit und Dichte des Kieferknochens. Für den Patienten ist dies am 3D-Modell optisch einfach nachvollziehbar. Die Planung bspw. eines Implantates und der prothetischen Versorgung kann mittels Software gemeinsam simuliert und erläutert werden. Patient und Behandler gewinnen Vertrauen – Risiken werden minimiert.

Sicherheit in der Behandlungsdurchführung.
Ist die Diagnostik glasklar, steigt die Sicherheit bei der Behandlungsdurchführung. Gerade beim Einsetzen von Implantaten ist Präzision entscheidend. Viele Implantologen arbeiten heute ohne chirurgische und umfassende prä-operative Hilfsmittel. Das Setzen der Implantate wird meist frei Hand durchgeführt, und der Erfolg und die Genauigkeit der Implantatposition hängen maßgeblich vom Geschick und der Erfahrung des Operateurs ab. Wenn jedoch ein DVT vorhanden ist, kann im 3D-Modell das Implantat gradgenau in der richtigen Position gesetzt werden – mittels einer Bohrschablone wird die Planung präzise in die Tat umgesetzt.

In der Klinik im Bosch-Areal wird bereits ein DVT eingesetzt. Klinik wie Gerät sind in ihrem Bereich führend – ein perfekte Kombination.

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